Papst Benedikt XVI. wird ab den 1. März 2013 als Joseph Ratinger mehr Zeit zum Klavierspielen haben

Papst Benedikt XVI., der Musik liebt und gern und oft selbst an seinem Fürstein-Farfisa Klavier sitzt, will am 28. Februar von seinem päpstlichen Amt zurücktreten. Als Grund für diese seltene Erklärung nannte er sein fortgeschrittenes Alter. Er kündigte seine ungewöhnliche Entscheidung im Vatikan in lateinischer Sprache an. Joseph Ratzinger, wie er dann wieder bürgerlich heissen wird, wird dann ab den 1. März auch mehr Zeit haben in Castel Gandolfo, Klavier zu spielen. Kirchentheologen zufolge darf aber Joseph Ratzinger den Papsttitel behalten und kann weiterhin sich Benedikt XVI. nennen. Endgültige Klarheit muss noch geschaffen werden, denn es ist der erster päpstlicher Rücktritt seit dem 13. Jahrhundert.




Kurz nach seiner Wahl schenkte Steinway & Sons dem neuen deutschen Papst Benedikt XVI, einen Flügel B-211 und wollte im Prinzip damit einen Werbe-Coup landen. Benedikt spielte aber nicht mit und so landete der fabrikneue Flügel statt im Petersdom in der Sommerresidenz Castel Gandolfo. Der Papst ließ sich auch nicht am Flügel abbilden und verweigerte jegliche Marketingsmaßnahmen. Wir konnten erfahren, dass an der Seite des Flügels, statt des üblichen Firmenwerbeschriftzugs das Päpstliche Emblem graviert ist.




Statt eines Vermarktungserfolges gab es für die Firmenleitung des New Yorker Klavierherstellers "nur" eine Reise nach Rom. Der Papst gewährte den Firmenbossen dennoch als Ausdruck seines Dankes 2007 Zugang zu einer öffentlichen Audienz in der Sala Nervi. Dana Messina und Konsorten reisten in die Ewige Stadt. Sie konnten Benedikt kurz sehen und einige Worte mit ihm wechseln. Ansonsten gab es in Rom für die cleveren Klaviermanagers nur interessantes Sightseeing und gutes Essen.


Siehe auch dazu:
Steinway & Sons steht nicht mehr zum Verkauf
Wettbewerb-Behörde der Schweiz ermittelt gegen Steinway & Sons - Verdacht der illegalen Preisabsprache und Manipulation
Steinway will Steinway Hall in Manhattan verkaufen 
Verkauf von Steinway Pianos rückläufig im 3. Quartal 2012 
Schlechtes Geschäft für Steinway & Sons im 2. Quartal 2012 
Samick verstärkt seinen Einfluß bei Steinway